Webs / Webhosting

WebsWeb/Webs - Abkürzung für Webhosting. Unter Webhosting versteht man die Bereitstellung von Webspace, also dem Speicherplatz im Internet.

Ergänzt wird dieser durch die Unterbringung der Webseiten auf den Webservern des Internet Service Providers (ISP). Bei dieser Unterbringung wird vom Hosting gesprochen, so dass sich der zusammengesetzte Begriff Webhosting oder Nethosting ergibt, der mit Webs abgekürzt werden kann.

 

Webhosting: Das ist bei der Anbieterauswahl zu beachten

Jeder, der eine Website im Netz veröffentlichen will, muss auch einen Hosting-Anbieter finden. Dafür gibt es grundlegend drei Möglichkeiten:

1. Webspace vom Internetprovider – oft keine eigene Domain möglich, sondern nur eine Second-Level-Domain (z. B. www.Hausmeister-Mueller.beispielhoster.at). In der Regel lassen sich ebenso keine FTP-Zugriffe erreichen, Datenbanken und Skriptsprachen gibt es ebenso wenig. Für eine einfache Visitenkarte mag das ausreichen, für eine professionelle Website dagegen nicht.

2. Gratis-Webspace – bei dieser Variante wird die eigene Seite mit fremder Werbung zugeschüttet. Das wirkt unseriös für einen geschäftlichen Auftritt und ist daher nicht zu empfehlen. Außerdem ist schon so mancher Gratis-Webspace-Anbieter über Nacht verschwunden – und damit natürlich genauso die zugrunde liegenden Seiten.

3. Webspace mit eigener Domain – die Ideallösung für alle professionellen Ansprüche.

 

 

Die eigene Domain – das Webhosting-Paket

Mit einer eigenen Domain erhöht man den Wiedererkennungswert der eigenen Homepage. Zudem lassen sich echte Domains auch besser für Suchmaschinen optimieren und können so besser gefunden werden. Das Gesamtpaket wird dabei individuell auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt. So werden unter anderem Speicherplatz für Websites und Mail-Accounts angeboten.

Die Auswahl dieser Anbieter für das Webhosting ist enorm. Ob Ein-Mann-Betrieb, riesige Anbieter wie 1&1 oder Strato, die eigene Rechenzentren für das Webhosting betreiben oder Alternativen, die Kunden mit besonders kurzen Laufzeiten, wie All-inkl.com, locken – hier hat man die Qual der Wahl.

 

 

Die Ansprüche festlegen

Wichtig ist es, zunächst die eigenen Ansprüche festzulegen. Ein einfacher Webblog kann auch gratis angelegt werden, zum Beispiel von Wordpress oder Blogger. Für eine echte Website sind zusätzliche Funktionen erforderlich. Hier kommt es darauf an, ob lediglich das eigene Angebot kurz vorgestellt und die Kontaktdaten veröffentlicht werden sollen oder ob zusätzliche Funktionen nötig sind. In ersterem Fall reicht oft das günstigste Paket. Bei den meisten Webhostern kann mit einem Homepage-Baukasten oder Assistenten die eigene Website sogar ohne jegliche Kenntnisse in HTML oder CSS eingerichtet werden.

Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn das Design entspricht oft nicht den eigenen Anforderungen, Formulare funktionieren vielleicht nicht immer einwandfrei und die Website kann schnell altbacken wirken. Hier sollte man in jedem Fall die Meinung von Dritten, wie Freunden und Bekannten, einholen.

Soll ein Kontaktformular integriert werden, was bei Unternehmensseiten zwingend erforderlich ist, muss ein Webhosting-Paket gewählt werden, das mindestens gewisse Skriptfunktionen, Datenbanken und Programmierlogik bereit hält. Auch hier gibt es oft Fertiglösungen, die ohne spezielle Kenntnisse realisiert werden können.